Dendrolab.ch
     
 

Hintergrund

 
 
 

 

Das dendrolab.ch wurde von PD Dr. Markus Stoffel im Juli 2000 am Departement Geowissenschaften der Universität Freiburg i. Ue. (Schweiz) gegründet. Im Jahr 2009 zog das Team ans Institut für Geologie der Universität Bern. Das dendrolab.ch ist seit diesem Zeitpunkt auch mit der Gruppe Climatic Change and Climate Impacts Research (C3i) der Universität Genf affiliiert.

   

Das dendrolab.ch beschäftigt zurzeit einen assoziierten Professor (Markus Stoffel), funf PostDocs (Juan Ballesteros, Christophe Corona, Johannes Edvardsson, Virginia Ruiz, Daniel Trappmann) und drei Doktorierende (Sébastien Guillet, Christine Moos, Clara Rodriguez-Morata). Zudem sind vier Doktorierende und drei PostDocs als Gaststudierende am Labor eingeschrieben und verbringen regelmässig Zeit mit den permanenten Labormitgliedern. Die assoziierten Studierenden sind an den folgenden Institutionen angesiedelt: UBC Barcelona (Elena Muntan, Spanien), Paris 1 Sorbonne (Romain Schläppy, Frankreich), BOKU Wien (Klaus Schraml, Österreich), UNAM (Osvaldo Franco, Mexiko), IANIGLA Mendoza (Alejandro Casteller, Argentinien), Irstea Grenoble (Jérôme Lopez Saez, Frankreich) und UBB Cluj-Napoca (Olimpiu Pop, Romania). Zwölf Studierende schreiben im Moment ihre MSc oder BSc Arbeit am dendrolab.ch. Das dendrolab.ch bildet die grösste Institution weltweit, welche sich mit der Rekonstruktion von geomorphologischen Prozessen mit Hilfe von Jahrringen beschäftigt.

Die Erfolgsgeschichte des dendrolab.ch begann mit Grundlagen- und angewandter Forschung auf dem Gebiet der Dendrogeomorphologie, wobei vorab Murgänge, Hochwasser, Erosion, Steinschlag, Schneelawinen, Rutschungen und vulkanische Aktivität untersucht wurden. Daher beschränkte sich die Forschungstätigkeit vorerst hauptsächlich auf die Europäischen Alpen, das Spanische Zentralsystem, die Karpathen, den mexikanichen Vulkangürtel und die Patagonischen Anden. Die Arbeiten sind seither auf den Himalaja, das Tien Shan Gebirge, die sibirische Halbinsel Kamchatka, die USA und die Arktis ausgeweitet worden.

Zusätzlich zur geographischen Ausdehnung der Arbeiten haben die Mitarbeitenden des dendrolab.ch den Fokus auch thematisch erweitert. Seit einigen Jahren umfassen die Arbeiten des dendrolab.ch auch Grundlagen- und angewandte Arbeiten zu Feuer, Pflanzenökologie, Hydrologie, Glaziologie und Klimatologie. Zudem arbeiten verschiedene Mitarbeitende im Moment an der Weiterentwicklung von Jahrringanalysen hinsichtlich deren Anwendung für die Kalibrierung und Validierung von physisch-basierten Prozessmodellen.

Das dendrolab.ch wird durch Projektgelder finanziert. Diese stamen im wesentlichen von der Europäischen Union, dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco), kantonalen Instanzen (vorab Wallis), dem UNO Entwicklungsprogramm (UNDP), sowie von ausländischen Regierungen (z.B. Österreich, Frankreich, Spanien).

 
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